Aktuelles

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Erst denken, dann posten

Die Sommerferien haben begonnen!
Egal ob Strandleben, wandern oder zu Hause auf Balkonien und im Garten. Es wird viel gelacht, gelöste Stimmung und das alles wird per Bild festgehalten und… gepostet!
Alle sozialen Medien immer dabei und in der Hosentasche, schnell das Erlebte mit den Freunden, der Familie und im Zweifel der ganzen Welt teilen. Eigentlich etwas Schönes. Oder?!
Was dabei oft in den Hintergrund gerät ist, dass dabei ganz viele „Fehler“
passieren können. Von Fotos, die in 10 Jahren peinlich sind (das Netz vergisst nichts!) über konkrete Straftaten ist alles dabei. Außerdem die Möglichkeiten,
die Anderen durch die Nutzung der eigentlich privaten Bilder gegeben werden…
Was für Erwachsene gilt, gilt für Kinder erst recht. Denn auch Kinder haben ein Recht am eigenen Bild und werden oft nicht gefragt, ob Bilder veröffentlicht
werden dürfen! Deshalb:

▶️Kinderbilder gehören nicht in soziale Medien! Es gibt in sozialen Netzwerken Profile und auch Internetseiten, die eigentlich harmlose Kinderbilder sammeln und dann in einem kinderpornografischen Kontext weiterverbreiten.
▶️Das Bloßstellen der eigenen Kinder durch niedliche Videos über Missgeschicke sollte vermieden werden.
▶️Lassen Sie Kinder mitentscheiden, welches Foto Sie hochladen! (spätestens ab dem 6. Lebensjahr sollten Kinder bei der Nutzung ihres Rechts
am eigenen Bild einbezogen werden)
▶️Verpixeln Sie das Gesicht Ihrer Kinder auf Fotos
▶️Beschränken Sie die Reichweite derer, die die Bilder sehen dürfen (Profile auf privat stellen)
▶️Sollten Fotos Ihrer Kinder weitergeleitet werden, melden Sie dies auch dem Provider des jeweiligen Angebotes.
▶️Die Weitergabe von persönlichen Daten immer überdenken und sehr sparsam einsetzten!
▶️Sensibilisieren Sie auch Großeltern, Verwandte und Babysitter:innen für die Thematik!

Wir – Lydia Freienberg, Beauftragte für Jugendsachen Polizeiinspektion Harburg, Marlen Lutz, Kinderschutzbund LK Harburg und Silke Scheiderer, Reso-Fabrik e.V., appellieren aus diesem Grunde Zum Ferienbeginn: THINK ️before you post!


Teddybären für Kinder in Not

Buchholz, 06.07.2021 Die Aktion „Teddybären für Kinder in Not“ feiert 20-jähriges Bestehen. Der Kinderschutzbund KV LK Harburg e.V.
übergab der Polizeiinspektion Harburg neue Stofftröster. Herzlichen Dank für die Zusammenarbeit.

Bericht im Wochenblatt Nordheide Elbe & Geest, 10.07.2021

30 Jahre Jubiläum

Juni 2021 Unser 30jähriges Jubiläum hatten wir schon von
vornherein nur sehr klein geplant, weil wir befürchten mussten, dass die Regeln der Pandemie unsere Vorhaben einschränken würden. Wir erhielten aber die Genehmigung mit unserer APE an drei Samstagen einen Info-Stand auf dem Wochenmarkt zu
errichten.

Am 17. April, 8. Mai und am 12. Juni begann die „erste Schicht“
jeweils um 7.00 Uhr morgens mit dem Aufbau. Leider konnten wir nur am letzten der drei Sonnabende das Glücksrad, das uns das Autohaus Meyer zur Verfügung gestellt hat, aufstellen und nutzen. Unsere unermüdliche Spendensammlerin, Wilma Kupfer, hatte viele große und kleine Geschenke zusammengetragen, die nun endlich als Preise an glückliche Gewinner*innen ausgegeben werden konnten.

Zwar hatten auch an den zwei ersten Samstagen die bunten Luftballons Kinderaugen zum Strahlen gebracht und wir konnten mit Eltern und
Interessierten über unsere Arbeit sprechen. Das Glücksrad zog dann jedoch deutlich mehr Aufmerksamkeit auf sich und so kamen auch am
Sonnabend im Juni die meisten Spenden für den „Platz der Kinderrechte“ zusammen, den wir als letzten großen Programmpunkt in unserem
Jubiläumsjahr in Buchholz in der zweiten Jahreshälfte einrichten wollen.
Unter Mithilfe aller Haupt- und ehrenamtlicher Mitarbeiter*innen waren jeweils zwei Kinderschützer*innen pro Schicht vor Ort. Gegen 13 Uhr
zum Marktschluss wurde der Stand abgebaut und einer der kundigen APE-Fahrer brachte das bunte Vehikel wieder zurück auf den DKSB-Parkplatz.
Bis auf sehr niedrige Temperaturen am 8. Mai – wir mussten Eis von der Autoscheibe kratzen – und einen heftigen Schauer am letzten Markttag war uns das Wetter meist gewogen.

So hoffen wir nun auf den nächsten Auftritt am Weltkindertag im September, wenn Herr Reck vom Movieplexx-Kino wieder seinen Parkplatz für
eine fröhliche bunte Meile für Kinder öffnet.

Helga Kruse-Moosmayer (Vorstand)


Herausforderungen durch die Corona-Pandemie auch an das Team des DKSB

01.06.2021 Das Jahr 2021 bringt uns erst jetzt in der zweiten Hälfte die Aussicht auf eine vorsichtige Rückkehr in das normale Leben.
Hoffnungen haben uns die Impfungen und Schnelltests gebracht, aber noch immer kennen wir nicht alle Gefahren und Risiken. Endlich wird
gesehen, dass Kinder und Jugendliche im Lockdown eine hohe Belastung zu tragen hatten, doch auch unser Team musste sich in den letzten
Monaten vielen Herausforderungen stellen.

In unserer Arbeit sind wir auf Nähe, Kontakte und Kommunikation angewiesen – mit denen, die wir beraten und unterstützen, aber auch
untereinander in gegenseitigem Austausch. Das alles war nicht mehr möglich, und so haben wir sehr viele technische Anschaffungen getätigt,
um zum einen unsere Beratungsaufgaben digital aufrecht erhalten zu können und Erreichbarkeit für alle Hilfesuchenden  zu sichern, zum anderen aber auch für uns durch die Arbeit im Homeoffice unsere eigene Gesundheit nicht zu gefährden. Dies stellt eine hohe finanzielle Belastung für
unseren Verein dar.

Inhaltlich und methodisch mussten wir alle lernen, die Anforderungen der Technik bei digitalem Austausch zu lernen und anzuwenden. Unser
Präventionsprojekt „Starke Eltern-Starke Kinder“ konnte einen Basiskurs und einen Pubertätskurs online anbieten; dazu kam im April einen
Themenelternabend „Wege aus der Brüllfalle“; alle Kurse wurden von Eltern sehr gut angenommen. In einem offenen digitalen Elterncafe können
aktuelle Fragen erörtert werden.

Besonders freuen wir uns darüber, dass wir die vom DKSB-Bundesverband gespendeten Tablets an eine Familie und an einen Jungen geben
konnten, die dieses unerwartete Geschenk sicher gut nutzen können.

Das Team des DKSB Landkreis Harburg, Dr. Anne Buhr (Vorstand)


Wir sorgen uns um die Kinder

Die Zahlen der Gewaltdaten steigen – Behörden und Kinderschutzbund warnen

Die Corona-Pandemie hat die Lebenssituation der Kinder und Jugendlichen drastisch verändert. Der Schutz vor einer Infektion stand für die
Verantwortlichen an erster Stelle, doch haben sie dabei völlig aus den Augen verloren, was es bedeutet, wenn alle Außenkontakte wie Kita, Schule, Sportvereine, Jugendeinrichtungen o.a.m. geschlossen sind. Jetzt warnen die polizeilichen Ermittler und beklagen eine teilweise sehr stark gestiegene Zahl an Gewaltvorfällen gegen Kinder: „Die Zahl der Misshandlungen Schutzbefohlener stieg 2020 um zehn Prozent…., bei Kindesmissbrauch stieg sie um 6,8 Prozent… Um mehr als 50 Prozent wuchs die Zahl erfasster Fälle von Kinderpornographie auf 18.761.“ (aus: Hamburger Abendblatt, 27.5.21)

Auch der Kinderschutzbund und unser Präsident H. Hilgers bestätigen diese Entwicklungen und verweisen sowohl auf die Zahlen als auch auf die drastischen Warnungen des Missbrauchsbeauftragten der BRD J.W. Rörig. Der spricht von der Gefahr, dass die Schutzsysteme kollabieren könnten – teils aus Personalmangel bei den ermittelnden Behörden, teils wegen des Ausfalls der Wächtersysteme. Dies System, u.a. das Jugendamt,
funktioniert in hohem Maße dadurch, dass sog. „Fremdmelder“, eben Lehrer*innen, Kita-und Jugendeinrichtungsmitarbeiter*innen, Trainer*innen ihre Beobachtungen weitergeben und dadurch Schutzmaßnahmen  auslösen.  

Doch ob diese Zahlen die tatsächliche Situation der Kinder angemessen belegen, bleibt offen. Eltern und Kinder sind in diesen Monaten solch
ungeheuren Belastungen ausgesetzt gewesen und auf sich selbst zurückgeworfen worden, dass noch gar nicht wirklich erkennbar ist, welche
Folgen sich daraus ergeben. Viele Fachleute und Institutionen erwarten nach einer Rückkehr zur Normalität durch eine Öffnung aller Einrichtungen eine Welle von Beratungs- und Behandlungsbedarfen.

Wir als die Beratungsstelle für den Landkreis Harburg stellen schon jetzt einen erhöhten Beratungsbedarf fest, den wir mit all unserer Kompetenz zu erfüllen versuchen. Und wir bitten alle Menschen um Aufmerksamkeit, ob einem Kind Gewalt in welcher Form auch immer angetan wird. Bitte scheuen Sie sich nicht, uns davon in Kenntnis zu setzen und sich Rat bei einer Einschätzung einer möglichen
Gefährdungssituation zu holen. 

Das Team des DKSB Landkreis Harburg, Dr. Anne Buhr, Vorstand DKSB Landkreis Harburg, 27.05.2021


Wir feiern 30 Jahre Jubiläum

30 Jahre Kinderschutzbund KV LK Harburg e.V. Das muss – im Rahmen der Möglichkeiten – gefeiert werden! Wo, wann, warum und wie hat uns das Hamburger Abendblatt gefragt.

Auch das Wochenblatt Nordheide Elbe & Geest hat unserem Jubiläum und der Arbeit des DKSB KV Lk Harburg e.V. drei Sonderseiten gewidmet. Wir sagen vielen Dank an alle lokalen Unterstützer*innen für die Glückwünsche und die Zusammenarbeit.

Sehr viele Menschen und Institutionen haben uns zu unserem Jubiläum gratuliert und so ihre Anerkennung und Wertschätzung für unsere Arbeit ausgedrückt.
So schreibt Landrat Rempe: „Im Landkreis Harburg ist der Kinderschutzbund seit 31 Jahren vor Ort aktiv und genießt für seine Aktivitäten […]
ein hohes Ansehen.“ Und Frau Richter-Fuß, Leiterin des Jugendamtes, betont: „[…] Wir brauchen für das Wohl der Kinder und Jugendlichen beides: Das Jugendamt mit seinem gesetzlichen Schutzauftrag und den Kinderschutzbund al Lobbyorganisation für die Rechte der Kinder.“  Lydia Freienberg, Beauftragte für Jugendsachen der Polizeiinspektion Harburg betont die Wichtigkeit der Netzwerkarbeit.


Wie der Lockdown Kinder trifft

Für Kinder und Jugendliche sind die pandemiebedingten Schließungen eine besonders harte Probe. Das Hamburger Abendblatt interviewte hierzu unsere Mitarbeiterin Simona Wriede. Ihre Tipps für die Bewältigung des Lockdown-Alltags gibt’s auch hier im Online-Artikel nachzulesen.


Familienstärkung in Corona-Zeiten

Unsere Kolleg*innen von der Kinderschutz Akademie des Landesverbandes Niedersachsen stellen auf ihrer Webseite einen neuen, kostenlosen Themenschwerpunkt ‚Familienstärkung‘ zur Verfügung. Das Angebot richtet sich an Familien und Fachkräfte und wird bis zum Sommer 2021
fortlaufend ergänzt.
Unbedingt einen Klick wert: https://www.kinderschutz-akademie.de/projekte/familienstaerkung.


Danke an unsere Unterstützer*innen

Wir möchten allen danken, die uns mit ihrer Förderung und ihren Spenden unterstützt haben: Das sind natürlich unsere Mitglieder und all die Menschen, die mit ihren Beiträgen in unseren Spendenboxen an vielen Orten helfen. Ein besonderer Dank geht zudem an die HASPA, die uns wieder aus dem Lotteriesparen mit einem großzügigen Beitrag von 1.000 € hilft; an die Damen vom Lions Club „Buchholzer Löwen“ und an die Drogeriekette dm, die mit ihrer Aktion „Helferherzen“, in diesem Jahr 336 € für uns erwirtschaftet haben.
Vielen Dank!

Scheckübergabe mit Jörg Gehrigk, stv. Filialleiter HASPA Buchholz
Scheckübergabe bei dm

Ausblick auf 2021

Im neuen Jahr steht ein Jubiläum an: Unsere Beratungsstelle besteht im April 2021 bereits seit 30 Jahren.


Angebote Starke Eltern – starke Kinder®

Starke Eltern – starke Kinder® geht online! Am 16.09.2020 fand der erste Online-Themenelternabend statt. Unsere Kolleg*innen referierten zum wichtigen und spannenden Thema: „Kinder brauchen Zeit zum Spielen“. Weitere geplante Themen-Elternabende und Elternkurse finden Sie unter Termine. Anmelden können Sie sich jederzeit per Mail oder telefonisch.


Theaterprojekte und die begleitenden Elternabende

Unsere Programme Schmusebär und Kratzekatze sowie Starke Menschen sind für 2021 bereits ausgebucht. Die hohe Nachfrage kann auf die
Corona bedingten Kontaktbeschränkungen der letzten Monate zurückgeführt werden.


Präsenz des DKSB KV LK Harburg e.V.

Wir haben mehrere Artikel in den Printmedien veröffentlichen können.
Weiterhin sind wir mit dem Hamburger Abendblatt in Kontakt, um dort eventuell eine Serie über unsere Arbeit zu platzieren.
Dank der großzügigen finanziellen Unterstützung der Damen vom „Inner Wheel“ sind wir ’sichtbarer‘ geworden: unser Logo ist nun groß und deutlich an den beiden Stirnwänden unseres Büros zu sehen. Und unser Eingangsbereich konnte durch die Spende von Frau Tietz professionell gestaltet werden.


Kinder in der Corona Pandamie – 20 Jahre Recht auf gewaltfreie Erziehung

Zum Tag der gewaltfreien Erziehung am 30.04.2020 befürchtet der Kinderschutzbund Kreisverband Landkreis Harburg e.V., dass das Kinderrecht auf gewaltfreie Erziehung in der Corona-Pandemie gefährdet ist. Der Tag soll daran erinnern, dass die gesamte Gesellschaft die Verantwortung für das gewaltfreie Aufwachsen von Kindern trägt. Zudem soll er Eltern ermutigen, ihr Ideal einer gewaltfreien Erziehung Wirklichkeit werden zu lassen.

Pressemitteilung 30.04.2020


Weihnachtsgeschenke-Einpackaktion in der Galerie Buchholz

Nach einer zweijährigen Pause boten wir mit der Unterstützung der Werbegemeinschaft der Buchholz Galerie wieder
einen Geschenke-Einpackservice in der Vorweihnachtszeit im Einkaufszentrum an. Ehrenamtliche Helfer*innen
verpackten kostenfrei die Geschenke der Kund*innen und wir konnten uns über eine Spendensumme von 1.760 Euro freuen, die symbolisch vom Centermanager Herrn Körbelin als Scheck an Frau Kupfer übergeben wurde. Den Stand des
Einpackservices nutzten außerdem viele Besucher*innen, um sich über die Arbeit des KSB zu informieren.


Weltkindertag in Buchholz

Am Sonntag, den 22.09.2019 haben wir aktiv an der Ausgestaltung des Weltkindertages (20.09.2019) im Movieplexx Kino Buchholz teilgenommen. Viele Kinder haben mit uns gebastelt und sich eigene Buttons gemalt und gepresst. Unser besonderer Dank gilt Wilma Kupfer und allen Helfern, die den Tag für die Kinder zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben.


Kinder-haben-Rechte Preis für den MTV Ramelsloh

20.09.2019 Der MTV Ramelsloh nahm in Hannover von der Sozialministerin Carola Reimann den Sonderpreis des Kinder-haben-Rechte Preis 2019 Preis entgegen. Mit dem Präventionsprojekt „Schweigen schützt die Falschen“ setzt sich das ehrenamtliche Team beim MTV Ramelsloh seit fünf Jahren dafür ein, dass sich Kinder und Jugendliche in ihrem Verein sicher fühlen können. Der Kinderschutzbund Landkreis Harburg unterstützt dabei den Verein mit Schulungen und Workshops. Übungsleiter und Vereinsmitglieder wurden geschult, Positionspapiere und Flyer entwickelt sowie Kinder- und Jugendrechte-Pässe erstellt und an die 470 Kinder und Jugendlichen im Verein verteilt.


Team des DKSB in Buchholz wieder vollständig

Zu unserer großen Freude ist unser Team endlich wieder vollständig: Kenneth Dittmann-Haselhorst ist seit dem 15.08.2019 mit 15 Wochenstunden wieder dabei. Er organisiert und moderiert den Berufsgruppenarbeitskreis gegen sexuelle Gewalt und führt das Projekt Starke Menschen durch.